Die Kreativität des Jay kennt keine Grenzen

SojkaEnde September erlebt die Eichelkolonie ein Erdbeben. Vögel kommen von allen Seiten. Jeder trägt die Kehle danach 12 Eicheln, einige passen vielleicht noch in den Schnabel. Sie legen ihre reguläre Route Dutzende Male am Tag zurück, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, seit fast vier Wochen. Während dieser Zeit kann sich der Jay sogar in der Nähe des Nestes platzieren 10 tausend Eicheln. Jeweils in einer anderen Zwischenablage! Mit solchen Beständen ist der Winter keine Bedrohung für Eichelhäher.

Ein solcher Flug ist lebenslang riskant. Dies liegt daran, dass Eichelhäher arme Flieger sind und keine Chance haben, einen Falken oder einen Sperber im Freien zu treffen.. Deshalb bauen sie dort nur ihre Nester, wo sie sich verstecken können: im Wald.

Jays Kreativität beim Verstecken von Winterbedarf ist enorm. Sie verstecken sie nach einem bestimmten Muster. Z.B: Ein Jay versteckt seine Vorräte 60 Zentimeter westlich der großen Eiche, ihre Nachbarin – Meter östlich von diesem Ort. Ihr Plan, ihre Vorräte für den Winter zu verstecken, ist in ihren Köpfen fest verankert! Daher finden sie ihre Schätze in der Regel problemlos unter der Schneeschicht. Viele Eicheln bleiben jedoch bis zum Frühjahr im Boden. Dies ist kein Zufall: Die jungen Triebe, die sich daraus entwickeln, sind schließlich eine große Delikatesse für Küken.

Eines Frühlings entdeckte ich es, dass die Eichelhäher einen Platz unter einer großen Eiche wählten, die in meinem Hausgarten für ihre Winterspeisekammer wächst. Es war knapp, dass ein echter Eichenwald unter meinen Fenstern wachsen würde!